Biblische Wahrheiten

Gott liebt dich (PDF) PDF-Ausgabe

Gott liebt dich



In dieser ersten Ausgabe erfahren wir dass Gott uns die Bibel gegeben hat damit wir ihn besser kennenlernen. Um jemanden wirklich gut kennen zu lernen, solltest Du ihn einfach persönlich treffen, das ist der beste Weg. Denn dann kannst Du wirklich alle Fragen persönlich stellen, Du kannst über vieles diskutieren und Du siehst dass all Deine Fragen wirklich ernst genommen werden. So kannst du Gott auch nur dann erfahren, wenn Du SEIN persönliches Interview liest: die Bibel. Eine der wichtigsten Aussagen der Bibel ist IHM zu vertrauen. Als Beispiel Sprüche 3:5-6 sagt uns

Sprüche 3: 5-6
“Verlass dich nicht auf deine eigene Urteilskraft, sondern Vertraue voll und ganz dem Herrn! Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg. "

Gott sagt in diesem Vers nicht dass wir Ihm nur ein kleines bisschen vertrauen sollen ( oder Ihm nur ein bisschen Vertrauen schenken ), sondern dass wir Ihm mit ganzen Herzen vertrauen sollen, bzw. 100% vertrauen sollen. Wie auch immer, ich glaube dass wir jemandem nur dann wirklich vertrauen können, wenn wir ihn gut kennen. Je besser Du jemanden kennst, umso besser ist Deine Beziehung zu ihm und Du vertraust ihm leichter.

Im oberen Abschnitt fordert Gott uns auf Ihm mit ganzen Herzen zu vertrauen. Wie soll das aber möglich sein, wenn wir ihn nicht kennen? Und wie lernen wir ihn kennen? Es gibt nur einen gültigen Weg: die Bibel zu nehmen, in der Gott sich selbst offenbart.

Heute werden wir uns in der Bibel damit beschäftigen was Gott motiviert. Ich bin mir sicher dass dieses Bestreben ein besseres Verständnis davon geben wird, welch einen Charakter Gott hat und es wird uns helfen Ihm mehr zu vertrauen, weil wir ihn besser kennenlernen werden. Wir fangen an mit 1. Johannes 4:8

1. Johannes 4:8
"...Gott ist Liebe..."

Diese 3 Worte sind wahrscheinlich genug um uns Antworten auf viele Fragen zu geben die wir über Gott haben. Gleichzeitig können sie sämtliche Meinungen, die wir über Gott gehört haben, über den Haufen werfen. Diese 3 Worte sagen uns das Gott Liebe ist und Liebe ist etwas was sich in Taten ausdrückt. Wenn ich sage, das ich Dich liebe und hinter Deinem Rücken mach ich schlechte Dinge, ist dann Liebe in mir? Nein! Liebe muss sich in Taten zeigen. Das Gleiche gilt auch für andere Dinge und ihre Motivationen. Wenn jemand von Angst motiviert ist, werden seine Taten sehr von Angst und Mutlosigkeit geprägt sein. Wenn jemand Hass als Motivation hat, werden seine Taten von Boshaftigkeit und Hinterlist geprägt sein. Gott wird auch von etwas motiviert und das ist LIEBE. Nun, wir werden sehen wie Gott seine Liebe in Taten manifestierte. Um das zu erkennen müssen wir zu Seinem Wort gehen um einige Seiner Taten zu sehen.

1. Gott liebt uns - Er gab uns seinen einzigen Sohn

Um Gottes Aktionen zu erkennen, die er aus Liebe zu uns getan hat, lesen wir am Anfang 1. Johannes 4:9. Dort steht:

1. Johannes 4:9
" Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden..."

Wie vorher schon geschrieben, wird Liebe in Taten sichtbar. Hier sagt uns das Wort Gottes dass Gott uns in der Tat liebt und dass seine Liebe gezeigt wurde. Nun lasst uns weiterlesen wie er uns diese Liebe zeigte.

1. Johannes 4:9
"Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können."

Gott zeigt uns also seine Liebe dadurch, dass er seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, in die Welt gegeben hat, damit wir durch ihn leben. Lasst uns dies in Johannesevangelium nachlesen:

Johannes 3:16
"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er …gab..."

Liebe zeigt sich in Taten, und wiedermal zeigt uns das Wort Gottes was Gott GAB als Ergebnis seiner Liebe zu uns. Lasst uns den Vers weiterlesen:

Johannes 3:16-17
"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten."

Diese Worte sollten wir nicht zu schnell überlesen, denn wir brauchen Zeit um ihre wichtige Bedeutung zu verstehen. Infolge dessen was wir gelesen haben, liebt Gott uns und hat deshalb seinen eigenen Sohn gegeben der für uns gestorben ist, damit wir, die wir an IHN glauben, ewiges Leben haben. So, nehmen wir mal an Ihr habt ein Kind. Gibt es irgendeinen Grund, dass Du es für irgendwas sterben lassen würdest? Höchstwahrscheinlich wirst Du es nicht tun. Wie auch immer, Gott hat sich entschieden seinen eigenen Sohn für Dich und mich zu geben. Hätte er dies nicht getan, könnten wir nicht gerettet werden. ER hat sich entschieden seinen eigenen Sohn zu geben, damit dies möglich wird. Die Frage ist doch, WARUM hat er dies getan? Welches Motiv hatte er? Was sagen uns die oben genannten Verse? Es war LIEBE. Gott ist Liebe, und aufgrund seiner Liebe zu uns hat er seinen einzigen Sohn gegeben. Das war Seine Tat durch die Er seine Liebe bewies. Gott hat für mich und für Dich einen Preis gezahlt, dessen Wert unbeschreiblich hoch ist. Warum? Weil er uns liebt! Jeder ist durch etwas motiviert. Gott ist durch Liebe motiviert und hier ist der Beweis. Er hat es sehr, sehr teuer bezahlt. Trotzdem ist nicht nur die Liebe zu uns der Grund für diesen extrem hohen Preis. Für Dich mag es Liebe sein, wenn Du etwas für jemanden tust weil er besonders nett und gut zu Dir ist. Aber Gott wirkt anders. Lasst uns folgendes lesen:

Römer 5:6-10
„Schon damals, als wir noch hilflos der Sünde ausgeliefert waren, ist Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben. Kaum jemand von uns würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn er schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz besonders gütigen Menschen opfert. Gott aber hat uns seine große Liebe gerade dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Wenn wir jetzt von Gott angenommen sind, weil Jesus sein Blut für uns vergossen hat, dann werden wir erst recht am kommenden Gerichtstag vor Gottes Zorn gerettet. Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt"

Laut diesem Vers sehen wir, dass es nicht so war, dass wir Gott zuerst geliebt haben und nachdem wir uns entschieden haben IHN zu lieben, hat Gott sich entschieden uns zu lieben und den Preis zu bezahlen, den Er bezahlt hat. Wie in dem obigen Vers gesagt wird „für einen ganz besonders gütigen Menschen“ würde einer sein Leben opfern. . Aber Gott hat seinen Sohn nicht gegeben als wir „gütige“ Menschen waren. Im Gegenteil, Gott zeigt seine Liebe für uns in der Tatsache dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Jetzt, nachdem wir Jesus unser Leben gegeben haben, sind wir keine Sünder mehr. Das bedeutet nicht, dass wir keine Fehler mehr machen, oder nicht mehr sündigen. Die Tatsache, dass wir Fehler machen, macht uns nicht mehr zu Sündern von Natur aus. Der Grund dafür ist, dass Christus für mich und Dich gestorben ist und dass er Deine und meine Sünden zu sich genommen hat sodass wir, die wir an ihn glauben gereinigt sind von aller Sünde und gerecht sind! Sünde und Gerechtigkeit stehen im krassen Gegensatz zu einander. Du kannst nicht beides zur gleichen Zeit sein. Gottes Wort sagt uns das wir Sünder waren und weil Jesus für uns gestorben ist, sind wir gerecht geworden. (" Durch sein Blut sind wir gerecht geworden" Römer 3:21-28). Nichtsdestotrotz ist das alles nicht automatisch passiert. Gott musste seinen Sohn für mich und Dich opfern. Er musste für dich und mich sehr, sehr teuer bezahlen. Und Er bezahlte diesen Preis nicht als wir gütige Menschen waren und dessen würdig, sondern als wir - von unserer Natur aus - Sünder und gottlos waren. Es war dann, als sich die Liebe Gottes für Dich und mich gezeigt hat. Wenn es Liebe braucht um das wertvollste was Du hast zu geben, Deinen einzigen Sohn, braucht es noch mehr Liebe um dies für Gottlose und Sünder zu tun d.h. Unwürdige. Trotzdem hat Gott es getan! Heute sind wir keine Gottlose und Sünder mehr und das sicher nicht weil wir so hart dafür gearbeitet haben, sondern weil Gott uns durch das Blut seines Sohnes erkauft hat, so dass jeder der an ihn glaubt gerettet und gerecht ist. Und weißt Du warum er dies tat? Weil er uns liebt. Lasst uns einen weiteren Punkt betrachten.

Epheser 2:1-3
“Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.“

Hier wird uns klar gemacht in welcher Lage wir uns befunden haben. Mit Nachdruck wird in diesen drei Versen die erste Vergangenheit als Zeitform gewählt. Dieser Schwerpunkt wird deshalb gewählt, weil heute noch einige Prediger lehren, dass wir weiterhin Sünder sind, tot in Sünden, obwohl wir an Jesus glauben. Aber das ist nicht das was die Bibel sagt. Die Bibel sagt dass wir Sünder waren (1. Vergangenheit). Wir waren „tot durch … Übertretungen und Sünden“. Es ist von großer Bedeutung dass wir diesen Punkt verstehen! Die Bibel sagt, dass wir von Natur aus Kinder des Zorns waren. Bevor wir den Glauben hatten, waren wir „tot durch … Übertretungen und Sünden“ und „von Natur aus Kinder des Zorns“. All das bevor wir glaubten. Erklär mir bitte, was ein Mensch, der tot durch Übertretung und Sünden“ ist, noch Gutes machen kann? Ich glaube nicht dass es irgendetwas Gutes gibt das von einem Toten kommt. Oder? Das Wort sagt auch, dass alle von uns, ungeachtet unserer guten oder schlechten Taten, so waren. Wenn Du also tot bist, so braucht es definitiv jemanden anderen der Dir wieder Leben gibt. Und der Einzige der das kann ist Gott. So, nachdem wir gesehen haben wie die Situation war lasst uns weiter sehen ob es eine Änderung gegeben hat. Glücklicherweise sind da auch die Verse 4-9 im gleichen Kapitel die uns diese Änderung einleiten, der EINE der die Veränderung gebracht hat und seine Motivation hierfür.

Epheser 2:4-9
" Aber Gottes Barmherzigkeit ist groß. Wegen unserer Sünden waren wir in Gottes Augen tot. Doch er hat uns so sehr geliebt, dass er uns mit Christus neues Leben schenkte. Denkt immer daran: Alles verdankt ihr allein der Gnade Gottes. Durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und haben einen Platz in Gottes neuer Welt. So will Gott in seiner Liebe zu uns, die in Jesus Christus sichtbar wurde, für alle Zeiten die Größe seiner Gnade zeigen. Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden. "

Ich lege den Schwerpunkt auf viele Aussagen. Es fällt mir nicht leicht das zu tun weil ALLES in diesen Versen in unserem Herzen bleiben sollte. Während wir in den Versen 1-3 die miserable Ausgangsposition ( Tod in der Sünde ) gesehen haben, sehen wir jetzt die Änderung der Situation. Das Wort "Aber" leitet den Wandel ein, es ist der klare Kontrast zu dem was vorher in den Versen 1-3 steht und zu dem was jetzt gesagt werden wird. Es sagt das es GOTT war (weder Du noch ich, aber Gott) der uns lebendig in Christus gemacht hat.

In den Versen 1-3 haben wir gelesen dass wir tot waren. Aber jetzt in den Versen 4-5 sehen wir dass Gott die Situation geändert und uns lebendig gemacht hat. Und er hat uns nicht nur lebendig gemacht, sondern "durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und haben einen Platz in Gottes neuer Welt." Auch hier wurde wieder die 1. Vergangenheitsform gewählt. Warum? Sitzt Du bereits im Himmel? Nein. Wie dem auch sei, aus Gottes Sicht heißt das, nachdem jemand an Jesus Christus glaubt, ist all das getane Arbeit. In Gottes Betrachtungsweise sitzt Du jetzt nicht gerade in Deinem Büro und liest diesen Artikel, sondern Du sitzt im Himmel. Es sieht zwar noch nicht so aus ( es wird sich aber zeigen, wenn Jesus wieder kommt ).Das heißt, wenn jemand an Jesus Christus glaubt, betrachtet Gott diese ganzen Dinge als getane Arbeit. Es braucht nicht Dein Zutun um diese ganzen wundervollen Dinge Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn es nicht nur an Deinem Glauben an Jesus liegen würde und Du noch etwas anderes machen müssest, dann hätte Gott doch nicht die Vergangenheitsform gewählt. Die 1. Vergangenheitsform zeigt dass die Dinge bereits in der Vergangenheit liegen und sie beendet sind. Darum ist das einzige was wir brauchten den Glauben an Jesus Christus zu erlangen, um alle diese Dinge bereits erfüllt zu wissen. Denn es wird gesagt " Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet…" ( Gegenwart-Du bist errettet, JETZT!), durch den Glauben und „nicht durch euer eigenes Werk". Jetzt bist Du kein Sünder mehr ( Du WARST ein Sünder ). Aus Gottes Sicht BIST Du errettet. Aus der Sicht Gottes SITZT Du bereits im Himmel. Von Gottes Standpunkt aus BIST DU LEBENDIG GEMACHT UND AUFERSTANDEN. Das ist Gottes Sichtweise und wenn deine eigene Sichtweise anders ist, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt diese zu ändern, um das über uns zu denken, was Gott denkt!

Jetzt, wo wir gesehen haben, das wir eine solche Behandlung nicht verdient haben ( wir waren tot in der Sünde ) ist doch die Frage warum Gott dies alles getan hat. Was hat ihn hierzu bewegt? Wir haben es bereits in Römer 5 gesehen und hier noch einmal: " AUFGRUND SEINER GROSSEN LIEBE ZU UNS...ALS WIR NOCH TOT IN DER SÜNDE WAREN" Gott hat all diese wunderbaren Dinge für uns möglich gemacht, weil er uns so sehr liebt. Er liebte uns schon als wir noch tot in der Sünde gewesen sind. Und die Liebe zu uns wird in der Bibel als GROSS beschrieben. Gott lieb uns mit großer Liebe, und diese große Liebe zeigt sich darin, dass er uns seinen einzigen Sohn gegeben hat, damit wir, die wir an ihn glauben, gerettet sind, zur Rechten Gottes sitzen, gerecht sind, und mit Jesus Christus zusammen auferstanden sind, und noch einige Dinge mehr, die wir wahrscheinlich in weiteren Ausgaben behandeln werden. Aber was ich hervorheben möchte ist Gottes Motivation, den Grund dies alles zu tun, den Grund diesen sehr hohen Preis zu zahlen, seinen einzigen Sohn herzugeben. Der Grund ist weder Dein noch mein Verdienst, sondern die Liebe die Gott zu uns hat. Gott liebt uns und er zeigt diese Liebe in einer grossartigen Tat: Seinen einzigen Sohn zu geben, damit wir Zugang haben zu all diesen wunderbaren Dingen von denen wir gerade gelesen haben, wenn wir nur an IHN glauben.

Viele Christen verschwenden sehr viel Zeit, in dem sie sich fragen, ob Gott sie wirklich liebt. Nehmen wir einmal an Du hast einen Fernseher ( wahrscheinlich hast Du einen ) in deinem Zimmer für den Du 300 Euro gezahlt hast und Du verreist. Nehmen wir auch an, der Fernseher ist das einzige was Du in Deinem Zimmer hast. Würdest Du Deine Wohnung oder Dein Haus offen lassen, wenn Du weggehst? Ich glaube nicht. Warum? Weil Du einen Fernseher dort hast für den Du BEZAHLT hast! GOTT hat für Dich und mich nicht in Euro BEZAHLT, sondern mit dem kostbaren Blut seines einzigen Sohnes, einem extrem hohen Preis. Der Grund dafür ist, dass er uns liebte als wir noch tot in der Sünde gewesen sind. Wäre es ihm möglich uns auch nur für eine Sekunde nicht zu lieben? Das ist unmöglich, denn der Grund hierfür ist der enorm hohe Preis, den er zahlte als wir in der Sünde lebten. Gott liebt uns 24 Stunden am Tag und es gibt nichts was diese Liebe zu uns verringern könnte.

Zusammenfassend: Sollten wir uns wundern warum Gott all diese wundervollen Dinge für uns möglich gemacht hat nur indem wir an Jesus Christus glauben, dann ist die Antwort; WEIL ER UNS LIEBT!

2. Gott liebt uns - Er hat uns zu seinen Kindern gemacht

Eine andere Passage in der Gott uns seine Liebe zeigt, ist in Johannes 3: 1-2 beschrieben

1. Johannes 3:1-2
"Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Denn wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich. Als seine Kinder sind wir Fremde für diese Welt, weil Gott für sie ein Fremder ist. Meine Lieben! Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist."

Wenn wir auf diesen Vers schauen, dann sehen wir dass Gott uns so liebt, wenn wir an Jesus Christus glauben, dass er uns zu seinen Kindern macht. Sollten wir uns also wundern warum Gott uns zu seinen Kindern macht, dann ist die Antwort weil er uns liebt. Du siehst, Menschen suchen gute Beziehungen zu Menschen die viel Macht haben, und Gott, der nicht nur viel Macht hat sondern ALLE Macht, hat uns freiwillig zu seinen Kindern gemacht. Wenn jemand an Jesus Christus glaubt, wird er zu einer Tochter oder einem Sohn Gottes (vergleiche Galater 3:26). Aber warum das alles. Nochmal: Weil Gott so eine große Liebe zu uns hat. Gehen wir nun zu Römer 5:5.

Römer 5:5
"Und diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt."

Im Vorfeld haben wir gesehen, das wir Gottes Kinder werden sobald wir glauben und das es dadurch möglich wird, weil Gott uns so sehr liebt. Hier, in Römer 5:5 sehen wir das Gleiche. Gott gibt uns aus reiner Liebe den Heiligen Geist. Wenn wir einen Beweis haben wollen ob wir wirklich Gottes Kinder sind, dann ist das hier der Beweis. Wie uns unsere leiblichen Eltern ihr Blut geben, das in unserem Körper fliesst und das der Beweis ist dass wir ihre Kinder sind, so gibt Gott uns was Er selbst ist, wenn wir an seinen Sohn Jesus Christus glauben, nämlich seinen Geist. Und was sagt uns der oben genannte Vers was das ist? Er sagt uns dass dies aus der Liebe genommen wurde, die Gott für uns hat. Gott liebt uns und ein weiterer Beweis seiner Liebe ist, das jeder der an Jesus Christus glaubt, den Heiligen Geist bekommt.

3. Gott liebt uns-er erzieht uns

Eine andere Art wie Gott uns seine Liebe zeigt, ist durch Erziehung und Korrektur. Ich glaube, dass die meisten damit einverstanden sind, das obwohl Erziehung und Korrektur oft nicht angenehm sind nur von denen gemacht werden, die uns lieben. Und wenn sie es ehrlich tun, sind es Beweise der Liebe die sie für uns haben. . Stell Dir eine Familie vor die ihre Kinder nicht korrigiert? Wie sollen die Kinder dann wissen, dass manches was sie tun nicht richtig ist? Was würden die Eltern tun, die ihr Kind lieben, wenn ihr Kind gerade die gefährlichen Tabletten vom Tisch einnehmen möchte? Sie sollten sagen, das es das nicht darf, sie sollten ihr Kind korrigieren .Die Alternative hierzu ist, das Kind einfach das machen zu lassen, was es gerade will, richtig oder falsch. Wie auch immer, ich glaube nicht, dass viele von uns das alternative Liebe nennen würden. Also eine andere Form wie Liebe sich ausdrücken kann, ist in Erziehung und Korrektur. Und Gott, als ein liebender Vater, zeigt uns seine Liebe indem er uns erzieht und korrigiert. Gehen wir zu Hebräer 12:

Hebräer 12:6
"Denn wen der Herr liebt, den züchtig er.."

Gott lehrt uns, er züchtigt uns wie auch die irdischen Eltern ihre Kinder erziehen. Und warum macht er das? Weil er uns nicht liebt? NEIN! Würde er uns nicht lieben, dann würde er uns niemals erziehen. Er würde uns nie korrigieren. Eltern die ihre Kinder nicht lieben, lassen sie verwahrlosen und kümmern sich nicht darum ob das was sie tun richtig oder falsch ist. Aber unser himmlischer Vater liebt uns und aus diesem Grund korrigiert er uns, erzieht uns, züchtigt uns.

4. Gott liebt uns-Wir fürchten uns nicht vor Ihm, wir verehren Ihn

Wir haben gesehen wie sehr Gott uns liebt und die Frage ist, wie wir ihm begegnen. Begegnen wir Ihm wie einem Monster oder einem Menschen der uns Schlechtes tun möchte? Wenn wir ihm so begegnen meint man, dass wir nicht verstanden haben oder akzeptiert haben, dass er uns liebt. Gott möchte nicht, dass wir Angst vor ihm haben. Was er möchte ist, das wir ihn lieben und ihn verehren, ihn respektieren wie einen Vater der uns seit vielen Tausend Jahren liebt und das Blut seines einzigen Sohnes für uns vergossen hat und aus diesem Grund hat er uns zu seinen Kindern gemacht, er hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, er hat uns gerettet und er hat uns zu sich in den Himmel gesetzt. Es ist ein Unterschied ob man sich vor jemanden fürchtet oder jemanden verehrt und respektiert. Johannes sagt uns etwas darüber:

1.Johannes 4:18-19
"Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. "

Gott möchte dass wir ihn respektieren und uns nicht vor ihm fürchten. Du fürchtest Dich vor jemanden der Dir Böses will und Du nicht weißt wie Du ihm begegnen kannst, oder wenn Du nicht weißt welche Motive oder Intentionen jemand hat. Andererseits fürchtest Du Dich nicht vor jemanden den Du verehrst. Du respektierst jemanden der Dich liebt und der es Dir ganz praktisch bewiesen hat. Gott bezeugt in Seinem Wort, das er uns liebt und er zeigt es uns in Allem was wir bisher gelesen haben und was wir noch entdecken wenn wir weiter in Gottes Wort lesen und lernen. So, sollten wir wirklich Angst haben vor Gott? Nein, denn das würde bedeuten dass wir ihn nicht wirklich lieben denn " vollkommene Liebe treibt die Furcht aus" und "derjenige der Angst hat ist nicht vollkommen in der Liebe". Im Gegenteil, wir verehren, wir respektieren Gott weil er uns liebt und er liebt uns nicht mit Worten ( wie manch anderer es vielleicht tut...uns "lieben" ), sondern in Taten.

5. Gott liebt uns-nichts kann uns trennen von Seiner Liebe

Nachdem wir nun erfahren haben, das es viele verschiedene Wege gibt auf denen Gott uns seine Liebe zeigt und das Gott uns diese Liebe gibt ohne das wir uns vor ihm fürchten müssen, aber ihn ehren und respektieren sollen, ist es jetzt Zeit zu wissen, das Gott uns nicht nur liebt, sondern das es auch nichts gibt was uns von der Liebe Gottes trennen kann. Das bedeutet das Gott uns geliebt hat, uns liebt und uns immer lieben wird. Gehen wir zu Römer 8: 38-39 um es hier nachzulesen:

Römer 8:38-39
"Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. "

Gott liebt uns und da ist wirklich GARNICHTS WAS IHN EVENTUELL DAZU BEWEGEN KÖNNTE UNS NICHT ZU LIEBEN. Es ist diese Liebe die Gott motivierte alle diese Dinge wahrhaftig zu machen, "als wir noch Sünder waren". Es ist die gleiche Liebe die ihn heute motiviert wenn er mit uns - seinen Kindern - umgeht! Und es ist die gleiche Liebe die ihn jeden Tag motiviert, für immer!

Anastasios Kioulachoglou